Superlearning – schnell und effektiv das gesamte Gehirnpotential nutzen

Wie Sie Ihre Lernfähigkeit bis zu 300% steigern können!

Superlearning ist ein ganzheitliches Lernverfahren und berücksichtigt die biologischen und psychologischen Eigenschaften des Gehirns sowie die Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung, der Lernpsychologie und der Neuropsychologie.

Begründet wurde die Methode des Superlearnings 1967 von dem bulgarischen Arzt und Psychologen Prof. Dr. Georgi Lozanov an der Universität von Sofia, damals unter dem Namen „Suggestopädie“. Er stellte fest, wie mentale Entspannungstechniken zu deutlich gesteigerten Gedächtnisleistungen führt.

Mitte der 70er Jahre gelangte die Methode in die USA, wo sie hauptsächlich durch NPL und Hypnosetherapie weiterentwickelt wurde und unter dem Namen „Superlearning“ an Bekanntheit gewann.

Mit unseren herkömmlichen Lernmethoden wird hauptsächlich die Arbeitsweise der linken Gehirnhälfte angesprochen und nur lediglich 20-30% des geistigen Potentials genutzt.Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass man mit Hilfe von Superlearning beide Gehirnhälften nutzt und damit etwa dreimal so schnell lernen kann. Es ist also möglich, in der gleichen Zeit die dreifache Menge Lernstoff zu bewältigen. Genauso beeindruckend wie das hohe Lerntempo ist das Abspeichern des Lernstoffs.

Die Vorgehensweise beim Superlearning:

1. Zielplanung

Mit Hilfe des SMART Prinzips wird ein realistisches Ziel klar formuliert und ein Zeit/Lernplan erarbeitet. Durch das Timeline Verfahren wird das Ziel und der Zeitplan überprüft und verankert.

2. Lernmotivation

Motivation ist der innere Antrieb, sich auf Prüfungen überhaupt vorzubereiten und sie auch Bestehen zu wollen. Die Motivation ist dabei mit einer emotionalen Erwartung verbunden.

Es gibt zwei Formen der Motivation, die sich an Hand eines kleinen Beispiels verdeutlichen lassen.

Stellen sie sich einen Esel vor, der nicht mehr weiter laufen möchte. Wie kann ich ihn nun motivieren? Es gibt zwei Möglichkeiten:

– Man nimmt eine Peitsche und treibt ihn an. -Hier ist die Motivation aus einer Angst vor dem negativen Erlebnis (Peitsche) begründet.

– man bindet ihm eine Karotte vor die Schnauze. -Hier ist die Motivation aus einer positiven Erwartungshaltung heraus (Futter) begründet.

Beide Motivationsformen haben auch ganz unterschiedliche langfristige Einflüsse auf die Speicherung in unserem Gehirn.

Die erste Möglichkeit basiert auf Furcht und Angst. Es wird also gelernt, um schlechten Erfahrungen zu entgehen. Nach der Prüfung wird jedoch das gelernte schnell wieder vergessen. Hier ist die Motivation ein „weg von etwas“. Beispiel: Man will die Prüfung irgendwie bestehen, um nicht bestraft zu werden. In diesem Zusammenhang wird heutzutage häufig der Begriff „Lernbulimie“ verwendet. Man paukt sich den Lernstoff kurz vor der Prüfung rein, um ihn danach sofort wieder zu vergessen. Ein langfristiges Ausbauen des eigenen Wissens ist dadurch sehr gehemmt. Dadurch entstehen häufigere Misserfolge und die Motivation sinkt im Laufe der Zeit. Es kann sich Frustration einstellen.

Die zweite Möglichkeit beinhaltet die positive Hoffnung und Erwartung „auf etwas hin“, was eine viel größere und langfristigere Motivation bedeutet. Wenn man also darüber philosophiert, welche Möglichkeiten sich aus der bestandenen Prüfung ergeben, erscheint die Prüfung nur noch als kleiner Meilenstein auf dem Weg zu etwas Größerem. Durch das bewusste und unbewusste Erleben der positiv gelagerten Motivation wird das Gehirn zu Kreativität und Perspektivengestaltung angeregt. Die in diesem Zustand aufgenommenen Lernstoffe können besser abgespeichert und abgerufen werden. Aus häufigem Erfolg entsteht eine Sogwirkung und die intrinsische Motivation (von Innen heraus) steigt weiter an.

3. Bearbeiten und Lösen von Lernblockaden

Unter einer Blockade versteht man, in diesem Zusammenhang, die Unfähigkeit einer Person, ihr spezifisches Potential zu einem bestimmten Zeitpunkt annähernd optimal abrufen zu können. Blockaden können verschiedene Ursachen haben und bedürfen einer entsprechenden Behandlung. Sie werden hauptsächlich durch verschiedene Formen von Angst ausgelöst. Ihr gemeinsamer Nenner und der unmittelbare Auslöser einer Blockade ist die Angst vor dem Versagen, dem Zweifeln, bestimmten Erwartungen nicht gerecht werden zu können.

Man unterscheidet zwischen 1. der Blockade des gesamten Potentials, 2. der Lernblockade und 3. der Blockade in Stresssituationen.

In der Sitzung gilt es, die entsprechende Blockade zu lokalisieren und zu lösen.

4. Umprogrammieren von Glaubenssätzen

Glaubenssätze sind ein Teil des persönlichen Realitätsfilters.

Jeder Mensch hat ein bestimmtes Bild davon im Kopf, was er sich zutraut und was nicht. Was er erreichen kann und was nicht oder worin er besonders gut oder schlecht ist. Diese Vorstellungen sind das Resultat von Lebenserfahrung, Werten, Erziehung und gesellschaftlicher und kultureller Prägung.

Und genau diese Vorstellungen und Bilder hemmen oftmals die eigene Entwicklung. Sie treten dann als innere Saboteure auf. Glaubenssätze sind also Überzeugungen, Denkmuster, Grenzen und Verallgemeinerungen. Über uns selbst, über das Leben, über andere. Bestimmte Glaubenssätze begleiten uns oft durch unser ganzes Leben und beeinflussen uns. Sie wirken wie selbsterfüllende Prophezeiungen, behindern, begrenzen, bremsen aus und halten klein.

Negative Glaubenssätze nehmen Mut, Zuversicht und den Willen, Neues zu entdecken. Sie lähmen und sorgen auch manchmal dafür, dass positive Erfahrungen nicht wahrgenommen werden und neue Schritte erst gar nicht gewagt werden. Das liegt daran, dass unbewusst immer wieder die Bestätigung gesucht wird, dass die Glaubenssätze wahr sind, so dass sie sich immer mehr und tiefer in unserem Unterbewusstsein verankern und dort wirken und ständig arbeiten.

In der Sitzung geht es daher darum, die Glaubenssätze zu erkennen, sie zu relativieren und positiv unterstützende Glaubenssätze daraus zu entwickeln. Was vor der Sitzung noch als negativ oder Schwäche erachtet wurde, wird nach der Sitzung vom Unterbewusstsein als zusätzliche Motivationshilfe gesehen.

5. Der innere Schweinehund

Der inneren Schweinehund ist einer der stärksten blockierenden Faktoren, die uns innewohnen. Er schränkt unser Problemlösepotential stark ein und gibt neuen Plänen destruktive Richtlinien und Einschränkungen.

Diese Stimmen haben eine große Wirkung auf unsere Gefühlsebene. Sie machen traurig, ein schlechtes Gewissen, wütend, umsicher, rufen Zweifel hervor, schüchtern ein … .

Jeder kennt sicher das Gefühl, es gibt irgendetwas Wichtiges zu tun, was man nicht machen möchte und es äußert sich eine wohlbekannte Stimme und stiftet zu bestimmten Verhaltensweisen an. Man fühlt sich unkonzentriert und müde, will sich „später“ mit der Aufgabe auseinandersetzen und lieber erst andere „wichtige“ Dinge, wie Fenster putzen vorziehen, sich vielleicht unfähig fühlt oder sogar vergisst (verdrängt), was eigentlich zu tun ist.

Der innere Schweinehund verhindert, unangenehme Tätigkeiten auszuführen, die entweder als unangenehm gesehen werden (z.B. Probleme anzugehen) oder die für die jeweilige Person sinnvoll erscheinen (wie z.B. eine Diät einzuhalten oder für Prüfungen zu lernen). Dadurch hat er einen direkten Einfluss auf die Motivation. Der Innere Schweinehund findet i.d.R. Mittel und Wege , seine Bequemlichkeit durchzusetzen, obwohl sein Antrieb nicht zwingend böse gemeint ist. Häufig will er einfach vor Stress und Überforderung schützen. Sein Ziel ist es, dass es einem gut geht und die Grundbedürfnisse auf einfachste Art und Weise befriedigt werden. Doch leider lebt er im Hier und Jetzt und hat keine Vorstellung von Zielen und dem Phänomen Zukunft. Und genau das ist das Dilemma, was am Ende zu eigentlich dem führt, was er verhindern möchte. Da der innere Schweinehund ein Teil des inneren Teams ist, sollte man verhindern, gegen ihn zu anzukämpfen, sondern ihn annehmen und im Leben integrieren.

Während der Sitzung zu diesem Thema lernt man seinen inneren Schweinehund kennen. Man unterhält sich mit ihm, lässt beide Seiten zu Wort kommen und findet eine Übereinkunft bezüglich des anstehenden Themas. Nach der Sitzung hat man ihn quasi auf seiner Seite.

6. Verbesserung der Merkfähigkeit

Um die Merkfähigkeit zu verbessern bzw. zu optimieren, werden beide Gehirnhälften aktiviert und involviert.

Eine häufige Ursache für Lernschwierigkeiten ist das sogenannte „Switching“. Dabei schalten sich bestimmte Bereiche im Gehirn einfach ab. Das hat zur Folge, dass linke und rechte Gehirnhälfte nicht mehr optimal zusammen arbeiten können. Die Folge können dann z.B. Konzentrations-,Rechen-, Schreib- und Lesestörungen sein.

Beschrieben wird dieser Zustand meist intuitiv mit der Redewendung „er / sie hat abgeschaltet. Gemeint ist, dass nicht das gesamte Gehirn aufmerksam ist. Der Betroffene wird feststellen, dass er Schwierigkeiten in einem der genannten Bereiche hat und denkt, das wäre eben so. Dabei lassen sich „Switching-Zustände“ durch körperliche Übungen aus dem Bereich der Kinesiologie aufheben.

Diese Übungen werden zu Beginn einer jeden Sitzung geübt. Sie sollten auch vor jeder Lerneinheit sowie vor jeder Prüfung ausgeführt werden, um einen besseren Zugang zu beiden Gehirnhälften zu bekommen und sie zu aktivieren. Man kann diese Übungen auch generell in seinen Tagesablauf integrieren, um seine Gehirnhälften zu synchronisieren.

7. Gedächtnistechniken, die beide Gehirnhälften involvieren

Die meisten Informationen wie große Mengen an Daten, Zahlen, Fakten, Vokabeln oder anderen lassen sich besonders leicht mit Hilfe bestimmter Gedächtnistechniken erlernen, behalten und abrufen.

Bei diesen Methoden spielt dabei die Visualisierung eine maßgebliche Rolle. Dabei macht man sich das unterschiedliche Vermögen beider Gehirnhälften zu nutze, um die Inhalte dauerhaft zu speichern.

Eine der erfolgreichsten Methoden ist die Routenmethode. Diese wird auch vom Guinness Buch Weltrekordhalter Franz-Josef Schumeckers angewendet.

Hierbei handelt es sich um eine geistige Route, auf der sich viele markante Punkte befinden. Meist fängt man mit einer Route durch die eigenen vier Wände an. Es muss eine exakte Route sein, die man sich sehr gut vorstellen kann. Dieser „Gang durch das eigene Haus“ oder die Wohnung ist den meisten Menschen sehr bekannt und wird mit Hilfe der Hypnose tief verankert.

An dieser festen Route lassen sich nun bestimmte Informationen / Lerninhalte ablegen. Die Information sollte so bildhaft wie möglich mit der bereits vorhandenen Route verknüpft werden. Dadurch schafft sich der Klient / Lernende seine eigene kleine oder auch größere Geschichte, bei der ein Teil immer fest steht. Das schafft eine klare Struktur.

Die Inhalte werden zur Übung in einer Sitzung unter Hypnose bildhaft als Geschichte verankert. Zu Hause kann dieser Vorgang mit Hilfe der Selbsthypnose leicht weiter geführt werden.

Weitere Methoden sind Körperanker, Taschenanker und Duftanker. Bei Kindern hilft auch gut die „Ich will nicht Methode“.

Duftanker sind besonders effektiv, da das Gehirn sehr schnell auf mit Düften verknüpfte Informationen zugreifen kann. Schwierig wird es jedoch, diesen Duft auch in Prüfungen immer aktivieren zu können. Daher nutzt man in der Regel den Duftanker während der Sitzungen, um dann die gelernten Methoden, Entspannungszustände, Selbsthypnose oder anderes zu Hause schnell wieder aktivieren zu können. Aktivierende Zitrusdüfte bieten sich dafür an. Auch sollte der Duftanker am Lernort vor jeder Lernsession aktiviert werden, um sich auf die anstehende Tätigkeit, das Lernen, einzustellen und die Motivationsanker zu aktivieren sowie den Vertrag mit den inneren Schweinehund einzuhalten.

8. Speed Reading

Erhöhung der Lern- und Lesegeschwindigkeit

Wenn Sie den Text, den Sie lesen auch hören, dann gehören Sie zu den über 98% der Menschen, die subvokalisieren. Durch das Mitsprechen, die Subvokalisierung, werden beim Sprechen Kehlkopf- und Zungenmuskulatur aktiviert. Dadurch wird die Lesegeschwindigkeit stark eingeschränkt, weil das Lesetempo auf das Sprechtempo reduziert wird. Da wir an diese Art des Lesens gewohnt sind, subvokalisieren wir auch im Geiste.

Durch Speed Reading verschwindet das Subvokalisieren von selbst, wenn die Lesegeschwindigkeit 500 Worte pro Minute oder höher ist. Je schneller Sie lesen können, desto seltener werden Sie diese „innere Stimme“ hören und nach einiger Zeit verschwindet sie vollständig.

Speed Reading wurde in den siebziger Jahren von Tony Buzan entwickelt. Seine Wurzeln hat es aber bereits im Beginn des 20 Jahrhunderts.

Es beruht zunächst auf der Erkenntnis, dass das Auge auch Text mit hoher Geschwindigkeit aufnehmen kann. Zudem kann das Gehirn den aufgenommenen Text bei höherer Geschwindigkeit wesentlich besser verarbeiten.

Durch das schnelle Lesen wird zudem verhindert, das sich das Gehirn beginnt zu langweilen und die Gedanken abschweifen lässt. Dies führt dann zu ständiger Wiederholung einzelner Worte, Sätze oder Passagen und verringert dadurch die Lesegeschwindigkeit. Der durchschnittliche Leser verbringt rund 30% seiner Zeit damit, bereits gelesenes nochmal zu lesen.

Um das Speed Reading mit all seinen Vorteilen zu erlernen ist häufig nicht mehr als 1 – 2 Sitzungen nötig. Dabei werden die verschiedenen Techniken, die das Speed Reading ausmachen, in der hypnotischen Trance geübt und vertieft.

Zu Hause muss dann diese komplexe Technik weiter geübt werden und bereits nach sehr kurzer Zeit, ca. 7 Tage, sind die meisten Anwender in der Lage, sehr schnell eine große Menge an Lesestoff aufnehmen und behalten zu können.

9. Selbsthypnose

Einer der maßgeblichen Teile des Superlearnig ist die Kunst, sich selbst in den optimalen Lernzustand bringen zu können.

Dazu erlernen und trainieren Sie in den Sitzungen Techniken zur schnellen Selbsthypnose.

Durch diese Technik werden Sie in der Lage sein, sich zu Hause, vor Prüfungen, in Schul- oder Unibetrieb oder wo auch immer Sie Lernstoff aufnehmen müssen, sehr schnell beide Gehirnhälften zur Verfügung zu haben. Dadurch steht Ihnen dann auch Ihr gesamtes geistiges Potential zur Verfügung.

Diese Art von Selbsthypnose können Sie natürlich auch für andere Bereiche Ihres Lebens nutzen wie z.B. für die Motivationssteigerung im Sport oder bei Einschlafproblemen.

Mit Hilfe der Selbsthypnose lassen sich auch hervorragend selbst besprochene Texte mit Lerninhalten oder Suggestionstexte für effizienteres Lernen und Tiefenspeichern aufnehmen. Die einfachste Methode ist die Aufnahme und das Abspielen am Smartphone.

10. Überhöhter Prüfungsstress (im Volksmund häufig als „Prüfungsangst“ bezeichnet), Lampenfieber und übermäßige Nervosität besiegen

Bei überhöhtem Prüfungsstress verkrampft man körperlich wie geistig. Dadurch negative Gedanken und Gefühle wird die Leistungsfähigkeit deutlich bis massiv eingeschränkt. Überhöhter Prüfungsstress resultiert aus dem beängstigenden Gefühl vor der Bewertung der eigenen Persönlichkeit.

Ein mild ausgeprägter Prüfungsstress ist durchaus als normal anzusehen und wirkt motivierend, leistungssteigernd und hilft zu fokussieren. Ist das Gefühl, versagen zu können, zu groß, wirkt dies stark einschränkend bis lähmend.

In der hypnotischen Sitzung sind verschiedene Techniken und Anwendungen möglich, um den Stress vor oder in einer Prüfung auf ein gesundes und normales Maß zu regeln.

Gedankenkontrolle, Gedankenstopp oder das durchspielen der gesamten Prüfung sind probate Mittel gegen übersteuerten Prüfungsstress.

In der Regel arbeite ich mit Körperankern oder Ankerworten, die Sie vor der Prüfung nutzen können, um sich eine entspannte, sichere Gefühlslage zu bringen und damit Ihre gesamte Leistungsfähigkeit und Ihr Wissen in der Prüfung abrufen zu können. Dazu zählt natürlich auch die schnelle Selbsthypnose, die den Zugriff auf beide Gehirnhälften verbessert und Sie deutlich besser fokussieren lässt.

Kontaktformular:

Ich bin mit der Verarbeitung und Speicherung meiner personenbezogenen Daten im Rahmen der in der Datenschutzerklärung genannten Zwecke und Bedingungen einverstanden (erforderlich)