Burnout

Wenn die Angst unser größter Antrieb ist!

Das Leben der meisten Menschen ist geprägt von Termindruck, Tempo, Konkurrenz, Verlustängsten und ständiger Erreichbarkeit und Verfügbarkeit.

Durch Globalisierung, Email und Smartphone ist der Takt des Lebens immer schneller geworden. Wer nicht mithält fällt zurück. Wer zurück fällt hat verloren. Dieser im globalen Wettstreit verbreitete Gedanke galt vor einigen Jahren noch für große Konzerne und Staaten. Durch den kollektiven Druck und die ständige Hetze von Quartalszahlen oder der Angst vor dem globalen Kollaps der Finanzmärkte ist dieser Druck längst bei jedem einzelnen unserer Gesellschaft angekommen.

Man gibt seine Energie in ein Problem, dass man selbst nicht lösen kann und rennt immer wieder vor die selbe Wand. Ohne es zu merken.

Meist liegt der Grund in der Arbeit.

Die Folge ist häufig der Burnout. Das Gefühl, ausgebrannt zu sein.

Aber was sind die Indikatoren bzw. Vorzeichen für ein frühes Erkennen? (Die hier aufgeführten Indikatoren und Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da die Symptome individuell variieren können. Sie dienen als Überblick zum besseren Verständnis und zum persönlichen Abgleich.)

Ein überhöhter Energieeinsatz

Man setzt sich in seiner Arbeit besonders aktiv ein. Aus Zielstrebigkeit oder Pflichtgefühl, aus Idealismus oder Perfektionismus. Nicht zwingend bedeutet dies, das man übermäßig viel Zeit auf am Arbeitsplatz verbringt. Die Tätigkeit wird als besonders kräftezehrend wahrgenommen. Die Arbeit an sich nimmt derart viel Raum ein, dass sie auch nach Dienstschluss in der Freizeit die Gedanken beherrscht. Dadurch verhindert man die für den Organismus dringend notwendigen Erholungsphasen und erste Erschöpfungserscheinungen werden erkennbar.

Das reduzierte Engagement

Die fehlende Erholung und Regeneration des Organismus münden in mangelnder Kraft und Ausdauer am Arbeitsplatz. Häufigste Folge ist ein aufkommender Wiederwillen gegen die Arbeit. Aus vorheriger Begeisterung wird dann Überdruss. Man reduziert sein Engagement und geht auf Abstand zu Kollegen und anderen Personen aus seiner Arbeitswelt. Die Arbeit wird lediglich als Pflicht wahrgenommen, um wirtschaftlich überleben zu können. Es folgen emotionale Reaktionen

Der Betroffene hat das Gefühl, mehr gegeben zu haben als er durch seinen Vorgesetzten, die Kollegen oder die Gesellschaft zurück bekommt. Die Erkenntnis darüber führt zu Enttäuschung und schlägt um in teilweise starke emotionale Ausbrüche. Bei Manchen gelangen diese Ausbrüche an die Oberfläche und werden rausgelassen. Das hat den Vorteil, dass Druck abgelassen wird. Häufig jedoch geht der Druck nach Innen und staut sich auf.

Prävention

Der Sitzungsverlauf ist sehr ähnlich wie bei der Stressprävention, nur dass das Augenmerk in der Regel in Richtung Arbeitswelt ausgelegt ist.

Die Erfahrung zeigt, dass nach 3 – 4 Sitzungen bereits deutliche Fortschritte erkennbar / erfühlbar sind.

Ein klassischer Sitzungsverlauf wäre:

1. Sitzung:

– Anamnese und Besprechung des Themas

– Blockadenlösung

– Tiefenentspannung

2. Sitzung:

– Coachingsitzung, in der in hypnotischem Zustand das Anliegen bzw. das Problem erörtert wird und eigene Lösungswege gefunden werden. Dadurch nimmt das Problem einen anderen Stellenwert ein relativiert sich in der Regel. Dazu positiviert man einzelne Aspekte und fördert die Kreativität und das positive Denken in eigenen Denkmustern und Lösungen. Diese Sitzungen sind sehr individuell und enthalten i.d.R. Anteile von „Zielpersönlichkeit“ (Wie möchte ich sein?), „Ressourcenstärkung“ (Was kann ich gut, auf welche Dinge kann ich stolz sein?), Bodenanker oder Timeline (Wie fühlen sich bestimmte Situationen im Leben an, welche Schritte sind zu tun um an mein Ziel zu gelangen, gibt es Ereignisse in der Vergangenheit, die es aufzulösen gilt.)

3. Sitzung:

– Coachingsitzung wie 2. Sitzung mit ggf. dem Auflösen von Blockaden und Glaubenssätzen.

Die Ergebnisse beim finden der eigenen Lösungen und dem Auflösen bzw. positivieren eigener Glaubenssätze sind meist verblüffend und sehr schnell spürbar. Dabei spielt das „Loslassen“ von alten Verhaltensweisen und Denkmustern eine große Rolle. Alte Verhaltensweisen haben grundsätzlich für unser Verhalten einen sehr hohen Stellenwert. Das Unterbewusstsein weiß, dass wir in diesen Verhaltens- und Denkmustern überlebt haben. Daher sind diese tief in uns verankert und wir fallen schnell dahin zurück. Häufig ist es aber so, dass wir dadurch wieder in unliebsame Prozesse gelangen, von denen wir und nun lösen möchten. Im hypnotischen Zustand ist das Unterbewusstsein sehr zugänglich für vorher besprochene Veränderungen und auch bereit, diese anzunehmen und umzusetzen. Im normalen Gespräch ist dieser Prozess nur bedingt möglich.

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